Lieber Stefan, liebe Susanne, liebe Jenni,
wir alle in der Regionalgruppe Stuttgart gratulieren euch ganz herzlich und sind stolz auf euch.
Ihr seid nun die ordentlich gewählten Delegierten aus Stuttgart.

Es gibt viel zu tun, packt es an. Dazu wünschen wir euch allesamt immer eine gute Hand bei den Entscheidungen.
Unser Dank gilt aber auch unseren bisherigen Delegierten Hans und Susanne Wachter, sie haben großartige Arbeit geleistet.
Danke dafür!
Für alle Mitglieder der Regionalgruppen Stuttgart, Tübingen,
Schwarzwald Nord und auch als Landesansprechpartner
Baden – Württemberg der PRO RETINA Deutschland e.V.
Thomas Stetter
Unter dem Dach der Selbsthilfekontaktstelle KISS ist die gemeinschaftliche Selbsthilfe in Stuttgart nicht mehr wegzudenken. Sie hat ihren Sitz in der Tübinger Straße. Der Zulauf in die Selbsthilfe-gruppen ist sehr groß. Sich selber helfen, im Austausch mit anderen Betroffenen darüber reden, ist nicht immer einfach, ganz besonders am Anfang nicht, es erleichtert aber vieles. Denn die Betroffenen merken dabei ganz deutlich, ich bin ja nicht alleine, andere haben die gleichen Probleme wie ich selber. Sich selber abkapseln führt irgendwann einmal zur totalen Isolation, man kommt sich dann vor, wie in einem Hamsterrad oder in einem Schneckenhaus und findet keinen Ausweg mehr. Wenn man zum Beispiel die alles vernichtende, ärztliche Diagnose bekommt: „sie haben eine genetisch bedingte Augenkrankheit, sie werden erblinden, machen kann man dagegen nix, schließen sie sich einer Selbsthilfegruppe an.“ Und nun, was jetzt?? Das große, schwarze Loch versucht einen wie ein einäugiger Zyklop zu verschlingen.
Ganz alleine steht diese Sonnenblume vielleicht am Rande einer Wiese oder in einem Garten. Sie richtet sich nach der Sonne aus und zum Schutz vor der Sonne hat sie sich einfach eine Sonnenbrille aufgesetzt, vielleicht trägt sie eine Brille mit Kantenfiltergläsern, cool nicht wahr? Der flüchtige Spaziergänger wird ihr wohl kaum eine Beachtung schenken – oder doch?

